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Über 100 Jahre Familie
Allendorf
in Neuwarendorf !!!
Im Jahr 2004 jährte es sich zum 100. Mal, dass Heinrich
Allendorf und seine Frau Regina Allendorf, geborene Schürmann, mit Pferd und
Wagen nach Neuwarendorf kamen, um das damalige Kaffee-Haus (seit 1889) zu
übernehmen. Doch die Geschichte des Hauses läßt sich weiter
zurückverfolgen....:
Man schrieb 1741, als das Anwesen im Besitz des Drosten
Schmiesing zu Tatenhausen war; dieser baute das Gehöft nach einem Brand neu auf.
130 Jahre gingen ins Land, bis die Eheleute Stöcker den Hof im Jahre 1871
kauften. Vierzehn Jahre später baute man dann die Bahnstrecke Münster -
Warendorf. So kam es, dass das Haus nicht nur die Funktion eines kleinen
Bahnhofes mit Fahrkartenverkauf übernahm, es hatte seitdem auch die Konzession
für ein Kaffeehaus.
Witwe Stöcker verkaufte 1903 den Hof an Heinrich und
Regina Allendorf aus Walstedde. Nach Erzählungen des einzigen noch lebenden
Zeitzeugen, Sohn Antonius Allendorf ( * 10.02.1904 ), erstanden sie die
Hofanlage für 30.000,00 Goldmark. Bis zum ersten Weltkrieg kultivierten sie
das Anwesen, bauten um und erweiterten. Im Jahr 1941 übernahm Sohn Josef den
Hof, doch nach dessen Kriegstod im Jahr 1945 trat dann Heinrich Allendorf jr.
die Erbfolge an. Die Übernahme erfolgte in schwerer Zeit, die noch mehr belastet
wurde, als am 04. Oktober 1950 das Wohn- und Gasthaus mitsamt Ställen durch
einen Brand restlos vernichtet wurde. Unter grossen Anstrengungen errichtete
Heinrich Allendorf mit seiner Frau Hedwig ein neues Wirtschaftsgebäude mit
Wohnhaus. Am 11. August 1951 wurde es eröffnet - es wurde die Grundlage des
heutigen Betriebes. Im Jahre 1972 übergaben Heinrich und Hedwig Allendorf
die Gastwirtschaft an ihren Sohn Rolf, er hatte den Kochberuf in Bielefeld
erlernt.
Er baute mit Hilfe seiner Frau Gerda den Betrieb zu einem
Speiserestaurant um. Trotz des plötzlichen Todes des Vaters am
10.November 1973 renovierten sie 1976 den vorhandenen Saal, bauten
Trennwände ein, die den Saal bei Bedarf in drei kleine Gesellschaftsräume
einteilten. In diesen Räumlichkeiten konnten ca 120 bis 150 Gäste bis
in den frühen Morgen feiern. In den folgenden Jahren erarbeiteten sie sich einen
Stamm-Gästekreis, der immer gerne bei "Allendorf" speist und feiert. Immer
wieder wurde renoviert und umgestaltet; anfang der 80er Jahre wurden die nicht
mehr genutzten Stallgebäude zu einer rustikalen Party-Scheune umgebaut und in
den folgenden Jahren erweiterte man die Gartenanlage um einen
großzügigen Biergarten. Im Jahr 1995 nahmen sie dann den ersten Teil des
Saalumbaus ín Angriff. Es wurde die Kegelbahn umgebaut, sodass der Saal eine
eigene, integrierte moderne Saaltheke bekam. 1997 wurde dann die
Küche komplett renoviert und mit modernster Technik
ausgestattet. 2001 stand dann der zweite Abschnitt der Saalerweiterung
an: Der vorhandene Saal wurde um die Hälfte erweitert.
Durch Trennwandtechniken kann man den grossen Saal (300 qm) nun in
acht verschiedene Räume aufteilen. Im Zuge des Um- und Anbaus wurde
ein separater Saaleingang und eine neue, großzügige Toilettenanlage geschaffen.
Durch sonnendurchflutete Fenster Blicken die Gäste jetzt auf eine
großzügige Terrassen- und Gartenanlage mit einem Teich vor dem Hintergrund der
schönen Münsterländer Parklandschaft....
...to be continued....
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